zurueck vorwaerts

RAIN MAN / Dan Gordon / basierend auf dem MGM Spielfilm

Rain Man
Foto: Helmut Seuffert – www.feine-bilder.de
Theater: Fritz Rémond Theater
Regie: Frank-Lorenz Engel
Mit: Dieter Gring, Lutz Aikele, Natalie O' Hara, Christine Richter, Franz Mey, René Toussaint

Spielzeit: 01.03.2012 - 08.04.2012

//////////////////////     So gut wie Hollywood
„Wunderbar“, „Einfach genial“, „Unglaublich emotional“...
Das Stück ist in Frankfurt von Regisseur Frank-Lorenz Engel wie ein Roadmovie flott und zügig inszeniert. Ganz viel zum Gelingen trägt auch das eindrucksvolle Bühnenbild von Marc Löhrer bei...
Es ist ein stimmiger und bewegender Abend, der viel Gefühl zulässt. Abwechslungsreich und voller Leben inszeniert vergehen über zwei Stunden Aufführung viel zu schnell. Am Ende gibt es langen und stehenden Beifall für eine bemerkenswerte Ensembleleistung...   ///////////  

Wetzlarer Neue Zeitung, Verena Napiontek, 03.03.2012



//////////////////////     Ich bin meines Bruders Hüter
…Was Regisseur Frank-Lorenz Engel auf die Bühne des Frankfurter Fritz-Rémond-Theaters bringt, war 1988 ein Hollywoodfilm… In Frankfurt wird aus dem Roadmovie ein bejubeltes Stationenstück…
Am besten aber gelingt das, was für den Erfolg des Stückes am wichtigsten ist: die Szenen, in denen die beiden Brüder in der Begegnung entdecken, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben und über Gefühle verfügen… Gring und Aikele spielen all das berührend und zart…   ///////////  

F.A.Z., Florian Balke, 03.03.2012



//////////////////////     Treffliche Darsteller
Skepsis ist am Platze: Rain Man… ohne Dustin Hoffman… Im Frankfurter Fritz-Rémond-Theater denkt man bald nicht mehr darüber nach…
Die Besetzung des Brüderpaars ist der Trumpf der Inszenierung Frank-Lorenz Engels: neben Lutz Aikele als Temperamentsbolzen, der sich auf schon rührende Weise überschätzt, fand sich auch für Dustin Hoffman ein überraschend plausibler Ersatz: Dieter Gring… Er bleibt völlig für sich, und die Spur von Sentimentalität, die Engel und er uns gönnen – ein einziges Mal streicht er dem Bruder über den Kopf – kann so ihre volle Wirkung entfalten… Vom Feinsten…   ///////////  

Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 03.03.2012



//////////////////////     Ganz großes Kino
Lutz Aikele und Dieter Gring bringen die Zuschauer zum Lachen, Weinen, Staunen…
Tolle Schauspieler und ein Stück, das unter die Haut geht. Standing Ovations!
WERTUNG: TOLL!   ///////////  

BILD, kip, 03.03.2012



//////////////////////     Authentisch, überzeugend, bewegend
Dieter Gring reißt als „Rain Man“ die Besucher zu Beifallsstürmen hin…
Drei Vorhänge bei durchgängig stehenden Ovationen eines sehr fachkundigen Publikums… immer wieder anschwellender Applaus und „Bravo“-Rufe, wenn Gring an die Rampe trat: Frankfurt hat einen eigenen „Rain Man“ mit der Klasse eines Dustin Hoffman in einer guten Inszenierung von Regisseur Frank-Lorenz Engel…
Chapeau, das ist ganz großes Theater… Unbedingt ansehen, Leute!   ///////////  

Hanauer Anzeiger, Rainer Habermann, 03.03.2012



//////////////////////     Bei Regen geht er niemals raus
…Regisseur Frank-Lorenz Engel ist es gelungen, die Binnenspannung des Roadmovies auf die Bühne zu bringen… Die verschiedenen Handlungsorte… werden mit wenigen Handgriffen zu trefflich ausgewählten Zwischenmusiken vorgestellt…
Der windige Charlie Babbitt, großartig und leidenschaftlich gespielt von Lutz Aikele…
Man erlebt hier Melodram, Sozialdrama und zwischenmenschliche Romantik an einem Abend, den Dieter Gring in der Rolle des Autisten krönt. Eine Meisterleistung…
Ovationen am Ende. Vollkommen verdient.   ///////////  

Frankfurter Neue Presse, Joachim Schreiner, 03.03.2012



//////////////////////     „Rain Man“ im Fritz-Rémond-Theater beweist, dass sich der Filmstoff bestens für die Bühne eignet
…Dass „Rain Man“ auch als Theaterstück funktioniert und nichts von seinem Witz einbüßt, zeigt sich im jetzt im Frankfurter Fritz Rémond Theater bei der Premiere von Dan Gordons Bühnenstück in der Regie von Frank-Lorenz Engel…
Lutz Aikele gibt Charlie als Aufschneider mit großer Klappe und wenig Herz, dessen nette Freundin Susan so gar nicht zu ihm passen will. Dieter Gring als Raymond ist der sensible und weltfremde Bruder, dessen „Verrücktheit“ eine beeindruckende Weisheit innewohnt. Wenn sich Gring mit geistesabwesendem Gesichtsausdruck rhythmisch vor und zurück wiegt und dabei alle Rollen von „Dinner for one“ vor sich hin brabbelt, gehört das ebenso zu den Glanzleistungen wie Raymonds Auftritt im Schlafzimmer von Charlie und Susan (Natalie O’ Hara) oder seine Telefonbuch-Einlage im Airport-Diner…
Humor und Spielfreude lohnen jede Minute. Brillante Darsteller in einem wandlungsfähigen Bühnenbild, Theater, wie es Spaß macht!   ///////////  

Offenbach-Post, Maren Cornils, 03.03.2012