zurueck vorwaerts

Der Gast / David Pharao

Der Gast
Fotos: Oliver Fantisch
Theater: Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg
Bühne: Stephan Dietrich
Kostüme: Cordula Stummeyer / Michaela Moldvay
Mit: Peter Fricke, Kontantin Graudus, Meike Harten, Anton Rattinger


///////////   Vier Könner und ein Komödienkracher im Winterhuder Fährhaus. Arbeitslosigkeit ist ja an sich kein Grund zum Lachen: „Wo die Zukunft verbaut ist, wird die Gegenwart zur Hölle”, weiß der Dramatiker David Pharao und nimmt diese bittere Wahrheit zum Anlass einer turbulenten Komödie. … Der Zuschauer geht nach zwei Theaterstunden heitersten Sinns nach Hause, nicht, weil er zufällig nicht selbst in der Hartz IV-Falle steckt und somit gut Lachen hat, sondern weil der Autor das brennend aktuelle Thema nicht moralinsauer mit dem gebotenen Ernst behandelt, sondern es zu einer fast zynisch zu nennenden Satire mit Lustspieleffekten macht. … Regisseur Frank-Lorenz Engel schlägt mit Hilfe der vier fabelhaften Schauspieler, Meike Harten, Constantin Graudus, Peter Fricke und Anton Rattinger, zündende Funken. Selbst die blödesten Pointen, hier trocken und schnell serviert, werden so einfach komisch. …
Die Begeisterung war groß.   ///////////  

Die Welt, 22.03.2010



///////////   … Als anpassungsfähiger Biedermann und seine unscheinbare Ehefrau treiben Konstantin Graudus und Meike Harten herrlich komödiantisch die Handlung voran, Peter Fricke ist als Imageberater in seinem Element, und der rätselhafte Gast von Anton Rattinger ergänzt toll das mit großem Publikumsapplaus bedachte Quartett. …   ///////////  

Hamburger Morgenpost, 22.03.2010



Hilfe, der Chef kommt zum Abendessen
///////////   … David Pharaos Komödie dekliniert nicht die üblichen Verwechslungs-und Eheklischees durch sondern findet ausgerechnet in der Arbeitslosigkeit ihr Thema. Dass der Abend nicht deprimierend verläuft liegt an den erfrischenden Dialogen und den feurig aufspielenden Darstellern, Regie: Frank-Lorenz Engel …
Natürlich amüsiert sich die Aufführung auf Kosten der vorgeführten Kleinbürger und ihre allzu menschlichen Nöten, ohne sie jedoch zu verunglimpfen.   ///////////  

Hamburger Abendblatt, 22.03.2010