zurueck vorwaerts

Monsieur Claude und seine Töchter

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Philippe de Chauveron & Guy Laurent für die Bühne adaptiert von Stefan Zimmermann

Monsieur Claude und seine Töchter



Theater: Die Komödie - Frankfurt
Regie: Frank-Lorenz Engel
Bühne: Steven Koop
Mit: Claus Helmer, Christine Glasner, Sophie Maria Ammann, Isabel Berghout, Carolin Jakoby, Deborah Müller, Mary Thompson, Marcus Abdel-Messih, Felix Frenken, Pascal Simon Grote, Ouadirh Ait Hamou, Eddie Jordan und Yusuke Yamasaki

PREMIERE: 14. Dezember 2017
Spielzeit: 01.11.2018 - 02.12.2018 >> Termine



Monsieur Claude – Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch – und seine Frau Marie führen ein zufriedenes Leben in der französischen Provinz samt vier ziemlich schöner Töchter. Doch der idyllische Frieden bröckelt mit den Hochzeiten der drei älteren Töchter: Adèle verliert ihr Herz an den erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht und Michelle ist die Frau des chinesischen Bankers Chao Ling. Der Anpassungsdruck ist groß, in die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren, lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht...
Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.


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„In der flotten Regie von Frank Lorenz Engel rasen die Familienbilder in kurzen Schnitten über die ... Bühne: ein komisches Highlight nach dem anderen...“ ///////  
Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung



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„Turbulent, humorvoll, entlarvend, immer am Rand der Explosion... Wertung: Toll!“ ///////  
Dr. Josef Becker, BILD



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„...hier entpuppt sich der fröhliche Kulturen-Clash als kurzweiliger Spaß, der zu Toleranz aufruft...“ ///////  
Maren Cornils, Offenbach Post